ELSA-Elektronik

  Lieferkonditionen /Versandkosten etc. unter “Konditionen”

Stand: 30 MĂ€rz, 2012

Herzlich willkommen !

Sie haben eine gute wahl getroffen, bei mir einmal hereinzuschauen. Wir wollen auch gleich loslegen.
Sie können meine betrieblichen aktivitĂ€ten kennenlernen oder auch etwas in angeboten herumstöbern. Wenn Sie etwas bestellen oder eine anfrage starten möchten, benutzen Sie am besten die email-anschrift (unter Kontakte). Den zugang zu allen kapiteln erreichen Sie mit den ĂŒbrigen schaltflĂ€chen links. Es geht aber auch anders: öfter verkaufe ich etwas ĂŒber ebay, schauen Sie auch dort einmal nach. Mein name ist “hieflauer”. Dort mache ich schon einmal sonderangebote.
 

 
 In der zeit bis Ostern 2010 bin ich in Österreich.
   Eingehende emails werden wie immer beantwortet.
Ende Juli 2010 bin ich kurzfristig in Deutschland
und kann bestellungen erledigen.
 

Die rechtschreibung dieser internet-seiten erfolgt nach : DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG, Regeln und Wörterverzeichnis, Amtliche Regelung, hrsg. v. Ministerium fĂŒr Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Concept Verlag, DĂŒsseldorf 1996.
Dagegen wird die “GemĂ€ĂŸigte Kleinschreibung” verwendet. Grundlage ist: DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG, VorschlĂ€ge zu ihrer Neuregelung, hrsg.v. Internationalen Arbeitskreis fĂŒr Orthographie -2.durchges.Aufl. -  Narr Verlag, TĂŒbingen 1993.

 Liebe Kunden, liebe Freunde !

   Es geht im internet weiter - wie frĂŒher im laden angesagt. Es bleibt auch dabei: Wenn Sie fragen haben oder erklĂ€rungen zu einer schaltung brauchen usw., dann scheuen Sie sich nicht, mir einfach eine email zu schreiben . Ich werde antworten. Sie wissen, dass ich hĂ€ufig unterwegs bin - bitte haben Sie deshalb geduld hinsichtlich meiner persönlichen erreichbarkeit. Der email-kontakt ist deshalb der sicherste weg, eine verbindung mit mir aufzunehmen.
Bei den sonderangeboten wollen Sie bitte beachten, dass sie stĂ€ndig ĂŒberarbeitet werden, verĂ€nderungen werden Sie deshalb nicht auf den ersten blick feststellen.
   Sie merken : die rechtschreibung nach anderen, ebenso sinnvollen regeln ist gewöhnungsbedĂŒrftig. Aber es macht sinn und ermutigt auslĂ€nder, Deutsch zu erlernen (und viele Deutsche schĂŒtzt es vor unnötigen fehlern). Es nennt sich “gemĂ€ĂŸigte kleinschreibung”  - auf anforderung sende ich Ihnen gern die regeln zu. Der staat kann die rechtschreibung wohl anregen, aber nicht befehlen (das darf er nur im eigenen haus : schulen, behörden, staatl. betriebe usw.) Stellen Sie sich vor, fĂŒr jeden fehler ein knöllchen z.b.: zeichensetzung = 1,- €, ausdruck = 2,- €, rechtschreibung = 5,- € grammatik = 20,- € - naja, wer mir und mich verwechselt, kriegt 5 streiche mit dem rohrstock auf den hintern ; wer mein und dein verwechselt kommt ja eh schon in den knast [aber unsere gerichte sind auch nicht mehr, was sie einmal waren...] Fest steht, dass wir damit ziemlich sicher aus der finanzmisere hinauskĂ€men.
Und nun : hinein ins vergnĂŒgen, es wartet wieder einiges auf Sie !

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Mit Ihnen sind es bisher

besucher.

ErklÀrung

Wie Sie wissen, können e-mails von dritten erstellt und gefÀlscht werden. Deshalb sende ich keine verbindlichen erklÀrungen per internet.

As you are aware e-mails can be recreated and manipulated by third parties. For this reason I do not send legally binding declarations via the internet.


Der Hohe Dom zu Paderborn
Gedanken eines Paderborners...

Ich erinnere mich an den Dom ohne seine spitze, mit den nackten zacken schroff in den Himmel ragend, zerbombt und abgebrannt : wahrzeichen einer vernichteten stadt, die wie kaum eine andere die spuren des furchtbaren weltkrieges davontrug. Das sollen wir nicht vergessen...
Da muss es aber erlaubt sein zu fragen, wer denn “wir” sind. Zum einen sind wir die nachkommen jener beteiligten, die da ganz sicher keine hand angelegt haben und dies auch nicht beabsichtigen. Zum anderen aber sind es auch die kinder jener “sieger”, die bereits seit vielen jahren weiterhin marodierend durch die welt ziehen, “erfolgreich” wie die eltern, geprĂ€gt auf idole in revolverhelden-manier : erst schießen, dann fragen (oder gar nicht drum kĂŒmmern). Mir scheint, viele mahnmale stehen an den falschen stellen !
Auch frage ich, ob man bomben auf ein Gotteshaus werfen darf, ein heiligtum desselben Gottes in der ganzen kriegswelt - da kann es doch keine rechtfertigung vor ihm sein, dass man gerade mal die menschen um sein haus herum nicht mag.
Alle menschen sollen eine unantastbare wĂŒrde haben ? Wenn da unsere verfassung mal nicht etwas zu hoch greift ! Diese menschen töten und zerstören weiter ohne unterlass, egal ob krieg oder frieden. Den krieg kennen wir - und haben nichts daraus gelernt. Aber im frieden zerstören und töten wir anders weiter : die umwelt mit allen geschöpfen und kreaturen.
Und dies ist eine talfahrt der karre mensch, die nicht gebremst wird : Niemand kann allein aussteigen, niemand kann anhalten. Vielleicht ist das bereits die antwort Gottes, die wir deutlich sehen könnten - aber niemand schaut hin. Das sind neue qualitĂ€ten, fĂŒr die unsere welt andere verhaltensmuster 

Der Dom aus sicht des Paderquellgebietes, links im winkel fĂŒhrt ein treppenaufgang zum Pottmarkt.

braucht. So ist der krieg gegen den terrorismus ein krieg, in dem man den feind nicht sieht, ebenso wie die zerstörung der umwelt, in dem wir den feind erst gar nicht sehen wollen : uns selbst. Der krieg ist wohl das falsche mittel - und erst recht gegen solche feinde.... Und doch ist es schon ein weltkrieg ! Beginnen wir mit der selbstdisziplin und jeder bei sich : zigarrettenkippe, papiertaschentuch, coladose... Wer coladosen in die vorgĂ€rten wirft, der sĂ€uft auch abwasser und ist fĂŒr das chaos. - Er ist marodeur in diesem sinne !

Die ganze stadt ein einziges trĂŒmmerfeld

Der Dom um 1945

Die domspitze ist herabgebrannt, ĂŒberall ansteigende trĂŒmmerfelder - ein schauriger anblick ! Nebenbei : rechts am rand ist der doppelturm der Abdinghofkirche (evang.) zu erkennen. So sehen wir hier beide konfessionen eintrĂ€chtig beieinander. Eine steinerene oder versteinerte Ökumene ?
Vielleicht bringt’s ja etwas : unser Benedetto wendet sich endlich - seit 2000 Jahren warten auch die Christen darauf - anderen religionen zu. Friedrich II. (der “Alte Fritz”) sagte:“In meinem land kann jeder nach seiner fasson seelig werden!” Wenn man nach Osten schaut und sieht, dass es immer noch staatsreligionen gibt (z.b. Iran), dann sind wir wieder in der zeit, da die regel galt “eius regio, cuius religio”. Das begegnete mir kĂŒrzlich in dem roman Die Welserin (v. Fanny Wibmer-Pedit, spielt im 16.Jhdt.): der Adel hatte religionsfreiheit, so auch die reichen (und mĂ€chtigen) kaufleute (Fugger, Welser u.a.) Das gemeine volk musste sich beugen : entweder die religion des landesherrn ĂŒbernehmen oder das “BĂŒndel schnĂŒren” und das land verlassen

(immobiler besitz wurde enteignet). Das erklĂ€rt, warum frĂŒhere gebiete der feudalordnung heute noch verschiedene konfessionen haben. So z.b. ist im ehem. FĂŒrstentum Lippe die konfession vorwiegend evangelisch, wĂ€hrend sie im  angrenzenden Paderborner Land (FĂŒrstbischof) katholisch ist. -
Dabei ist es dann geblieben und lĂ€sst erkennen, dass diese grĂŒnde nicht entscheidend fĂŒr den glauben des einzelnen sein dĂŒrfen. Ich bin also von geburt ein pechschwarzer Paderborner...So gesehen ist es schon lĂ€ngst erforderlich, mögliche gegensĂ€tze nicht politisch, sondern von innen heraus aufzulösen. Das macht Papst Bendikt schon richtig und - wie man wohl bemerken kann - recht geschickt. Nun ist er ja auch ein international anerkannter Professor der Theologie, er sollte es wissen.
Heute bestimmen allerdings die eltern die religion, der tÀufling kann selbst auch wenig dazu sagen... Aber ab dem 14. lebensjahr darf man selbst wÀhlen. Das hat es bisher weniger gegeben, aber es scheint zur zeit einiges in bewegung zu geraten, vor allem breitet sich der Islam stÀrker aus.
Ich denke, christliche werte geraten in vergessenheit, werden gefĂ€rbt und anderswo mit begeisterung wieder entdeckt. Als beispiel : NĂ€chstenliebe muss man nicht erst als Mohammedaner praktizieren, das ist bereits christlicher kernwert ! Und wer sich der christlichen religion ernsthaft zuwendet, hat genug zu tun. Leider leben unsere kirchen aber zu wenig, es ist vielfach langweilig. Da fehlt die glut der ĂŒberzeugung, das mitreißende. Das sieht in Mohammeds Koran etwas anders aus, naja, er war ja auch ein echter revoluzzer, der 622 n.Chr. in Medina sehen musste, dass er vom acker kam, sonst hĂ€tte man ihn lang gemacht. Aber soetwas setzt maßstĂ€be bei der anhĂ€ngerschaft, die als glaubensgemeinschaft auch wesentlich enger verschweißt und den Christen darin ĂŒberlegen ist. A long story.
Nun - jetzt ist unser Dom wieder ganz und glĂ€nzt in altem licht. Vielleicht war’s ein aderlass, der heilsame wirkung haben kann. Christ sein kann ein erlebnis sein, ein leben lang. Hilf mal einem anderen. Besorge mal fĂŒr einen alten nachbarn den einkauf oder fege im winter fĂŒr ihn den bĂŒrgersteig, geleite die omi ĂŒber die straße oder besuche sie oder den opi einmal in der woche und rede mit ihnen. Zeige, ob du ĂŒberhaupt Christ sein kannst. Dann tue es und lasse die anderen beten.- Christ ist man nicht nach zahl der krichenbesuche - Christ ist man im herzen !  Das ist nicht leicht, weil du etwas geben musst von deiner kraft, von deiner zeit. Nicht geld - das kann jeder geben. Geld ist eine ausrede, ist ein feigenblatt, geld hat kein gesicht, wenngleich es nötig ist. Deine kraft und zeit sind aber opfer von dir selbst und wirken zuletzt je nach tiefe auf dich zurĂŒck. Das persönliche opfer wirkt reinigend und belebend auf die seele wie das fasten auf den körper. Probier es mal !! Wenn es gelingt, fĂŒhlst du dich wohler. Selbst wenn du kein geld hast.
Nicht zu vergessen ist aber eine “interkonfessionelle” toleranz. Schlimm, wenn Juden, Muslime und Christen gegenseitg hetze betreiben. Ich erinnere da an die “Ringparabel” in Lessings ‘Nathan’. Dazu aus dem Politischen Testament Friedrichs II. (der Große, auch “der Alte Fritz” genannt):

“Katholiken, Lutheraner, Reformierte, Juden und zahlreiche andere christliche Sekten wohnen in diesem Staat und leben friedlich zusammen. Wenn der Herrscher aus falschem Eifer  auf den Einfall kĂ€me, eine dieser Religionen zu bevorzugen, so wĂŒrden sich sofort Parteien bilden, heftige Dispute ausbrechen, allmĂ€hlich wĂŒrden Verfolgungen beginnen, und schließlich wĂŒrde die verfolgte Religion ihr Vaterland verlassen, und Tausende von Untertanen wĂŒrden unsere Nachbarn mit ihrem Gewerbefleiß bereichern und deren Volkszahl vermehren. FĂŒr die Politik ist es belanglos, ob ein Herrscher religiös ist oder nicht... Auf diese Weise kann ich den religiösen Haß verringern, indem ich allen MĂ€ĂŸigung predige. Ich suche Einigkeit unter ihnen zu stiften, indem ich ihnen vorhalte, daß sie alle MitbĂŒrger sind und daß man einen Mann im roten Kleide ganz ebenso lieben kann wie einen, der ein graues trĂ€gt.” AufgeklĂ€rter Absolutismus !

Oft sind auch politische, religiöse und andere belange vermischt. In Europa sind wir also auch keine engel - man erinnere sich an die religiösen vorwĂ€nde in Nordirrland. Wir sitzen wohl alle in glashĂ€usern und man muss fragen, ob da ĂŒberhaupt jemand den ersten stein werfen darf.
Und dann las ich vor zeiten in der zeitung, dass sich Katholiken und Muslime geeinigt hĂ€tten. Allewetter ! Sie sind ĂŒbereins gekommen, dass die religion niemals zur ausĂŒbung von gewalt fĂŒhrend dĂŒrfe. Überhaupt eine gemeinsame erklĂ€rung abzugeben - das ist doch schon einmal etwas, oder ?! Vielleicht geht es ja weiter und lĂ€sst die theologen auf allen seiten endlich erkennen, dass unser Herrgott eigentlich derselbe ist. Ihm und der sache mĂŒsste es deshalb ziemlich wurscht sein, dass unsere ansichten darĂŒber reichlich auseinandergehen. Denn der mensch ist fehlerhaft - auch in seinem verstand. Und wie in der politik geht es hier auf erden zuletzt darum, wer am ende den Oberpapst stellt und wer seinen sessel rĂ€umt. Gar nicht so einfach mit solchen nebensĂ€chlichkeiten, gel. 
Und wie ist das mit dem West-Jordan-Land ? Juden dĂŒrfen ĂŒberall wohnen, PalĂ€stinenser nicht, sie werden zwangsenteignet. Wo ist Politik, wo ist religion ? Es geht immer so weiter. Die opfer von gestern sind die tĂ€ter von heute. Verlierer sind wir alle !

Norbert